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Die Klosterlandschaft Pforte: Auf dem Weg zum Europäischen Kulturerbe-Siegel

Das Projekt „Cisterscapes – Cistercian Landscapes connecting Europe“ (zu Deutsch: Zisterziensische Landschaften verbinden Europa) ist das erste multinationale Antragsverfahren auf das Europäische Kulturerbe-Siegel. Partner aus insgesamt fünf europäischen Staaten (Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Slowenien) sollen die Einheit der Zisterzienser in der Vielfalt ihres Wirkens darstellen.

Dabei geht es darum, wie die Landschaftsprägenden Arbeiten und die Vernetzung der Zisterzienser einen Einfluss auf die europäische Geschichte genommen werden. Es soll neu erlebbar gemacht werden, welcher große Einfluss von den Zisterzienser-Mönchen ausging. Für die Klosterlandschaft Pforte steht dabei der Borsdorfer Apfel im Vordergrund, eine der ersten Lagerapfel Züchtungen Europas, die schnell an Beliebtheit und Verbreitung gewann.

Ausgehend von einer Grangie in Porstendorf (Ethymologische Vorform: Borsendorf, daher Borsdorfer Apfel), wo dieser Apfel erstmals für das Jahr 1142 urkundlich belegt wurde fand er schnell seinen Weg nach ganz Europa und reiste dabei nicht wie sonst üblich entlang  der Verbreitung der Zisterzienser von West nach Ost, sondern fand seinen Weg auch zurück in die Heimat der Zisterzienser, nach Frankreich. Dort war er lange Zeit als „Pomme de Porte“ (Apfel aus Pforte) bekannt.

Die Stiftung Schulpforta trägt die Verantwortung, das Projekt der Klosterlandschaft inhaltlich und gestalterisch umfassend zu gestalten. Die Vermittlung der Nähe des banalen Klosterprodukts Apfel zu einer beeindruckenden Geschichte, die von einer der ersten Europäischen Produktmarken, mitsamt Plagiaten, Fälschungen und ersten Gehversuchen im Kapitalismus, zu vermitteln. Im Zentrum dieser Vermittlungsarbeit steht der „Meistergarten von Pforte“ ein Schau- und Lehrgarten, der zum Zwecke der Darstellung neu auf dem Klostergelände der ehemaligen Zisterzienserabtei errichtet werden soll.

Finanziell unterstützt wird die Stiftung Schulpforta wird für dieses Projekt finanziell unterstützt aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt, der Europäischen Union, dem LEADER Projekt sowie dem ELER. Hier Investiert Europa in die Zukunft unseres Landes.



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