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Restaurierung und Einsetzung der Grisaille-Fensterrose im Chor von St. Maria

Nach 70 Jahren konnte die einzige noch vollständige Grisaille-Fensterrose mit Unterstützung des Pförtner Bundes e. V. und nach aufwendiger Restaurierung wieder an ihrem angestammten Platz im Chor der Klosterkirche St. Maria angebracht werden. Die Fensterrose gehört zur ursprünglichen Ausstattung des im 13. Jh. gebauten Chores und wurde in der für die Zisterzienser typischen Grisaille-Technik ausgeführt, die wegen des Verbotes farbiger Glasfenster durch den Orden nur graue, weiße und schwarze Farben verwendet. Dargestellt sind ornamentale und pflanzliche Motive wie Weinlaub. Dieses kunstgeschichtliche Kleinod, immerhin die einzige noch vollständig erhaltene Fensterrose aus der Zisterzienserzeit, wurde im Zweiten Weltkrieg ausgebaut und war seitdem eingelagert. Die Restaurierungsarbeiten wurden von Petra Ullrich und Ines Trappiel durchgeführt und umfassten neben der Wiederinstandsetzung der Rosette auch Arbeiten am Maß- und Mauerwerk des Chores und die Anbringung einer Schutzverglasung. Mit einem Festakt am 27. Mai 2013 konnte das Fenster unter Beisein des Kultusministers des Landes Sachsen-Anhalt Stephan Dorgerloh, des Rector Portensis Thomas Schödel und des Prokurators der Stiftung Schulpforta Maik Reichel wieder eingesetzt werden. Der Pförtner Bund e.V. konnte zum Gesamtprojekt unter Federführung der Stiftung Schulpforta einen Beitrag von 40.000 Euro beisteuern und möchte sich bei allen Spendern herzlich bedanken!



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