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Archäologische Ausgrabungen im Rahmen der touristischen Erschließung

Im Rahmen der touristischen Erschließung von Kloster Schulpforta fanden 2012 archälogische Ausgrabungen im Nordwesten des Mauerringes statt. An der Klostermauer konnten Befunde zur Gründungs- und Baugeschichte der Befestigung erhoben werden, die im Laufe der Jahrhunderte immer wieder den Saalehochwässern ausgesetzt war. Im Bereich des zuküftigen Besucherempfangszentrums (BEZ) kamen Fundamenreste aus der Neuzeit (18./19. Jh.) zum Vorschein. Daneben sind Bodenverfärbungen hervorzuheben, die Reste einer klosterzeitlichen Werksiedlung darstellen.

Für den Laien ist unschwer zu erkennen, dass die im Kern mittelalterliche Klostermauer unterschiedliche Bauphasen und Reparaturen aufweist. Im Zuge der Baugrunduntersuchungen bietet sich die Möglichkeit, die einzelnen Abschnitte chronologisch exakter zu differenzieren und mit dem romanischen Gründungsmauerwerk in Beziehung zu setzen (Foto: H. Jarecki, © LDA Sachsen-Anhalt)

 

Industriearchäologie im ehemaligen Kloster: die massiven Baureste zweier Gasometer sind anhand der halbrunden Mauerkronen gut zu erkennen. In wilhelminischer Zeit waren sie wichtiger Bestandteil der zum Internat gehörigen Gutswirtschaft (Foto: H. Jarecki, © LDA Sachsen-Anhalt)

 

 

 

 

Vor dem gotischen (links) und dem neugotische Haus (Treppengiebel) sind die Relikte von Wirtschaftsbauten erkennbar. Der L-förmige Mauerzug gehört zu einem Ensemble aus der Zeit vor 1730.(Foto: H. Jarecki, © LDA Sachsen-Anhalt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Vordergrund befindet sich ein Pfeilerfundament mit zugehörigem Angelstein für das Tor. Im Bildmittelgrund sind die Fundamentlagen der Klostermauer sichtbar. Sie sind in dem weichen Untergrund zur Saale hin nach außen (rechts) verkippt. Der Höhenunterschied zwischen den Längskanten der Mauer beträgt 7 cm. (Foto: H. Jarecki, © LDA Sachsen-Anhalt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praktizierter Denkmalschutz: Wo immer möglich, werden die dokumentierten Befunde in den zu schaffenden Baukörper integriert. Die mit Geotextil geschützten Fundamentlagen der Klostermauer sind Bestandteil des Straßenkoffers für die neue Zufahrt. (Foto: H. Jarecki, © LDA Sachsen-Anhalt)



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